Biblisches Kochen beginnt nicht mit Rezepten
Zwischen Archäologie, Botanik und Alltagsgeschichte liegt eine Küche, die erstaunlich nüchtern ist: Getreide, Hülsenfrüchte, Öl, Salz. Kaum Gewürze, wenig Fleisch, fast keine Süße. Und doch war diese Ernährung tragfähig – über Jahrtausende.
Zwischen Archäologie, Botanik und Alltagsgeschichte liegt eine Küche, die erstaunlich nüchtern ist: Getreide, Hülsenfrüchte, Öl, Salz. Kaum Gewürze, wenig Fleisch, fast keine Süße. Und doch war diese Ernährung tragfähig – über Jahrtausende.
Dieser Blog beginnt deshalb nicht mit einem „Rezept“.
Er beginnt mit einer Frage: Was ist überhaupt plausibel?
Welche Zutaten waren verfügbar?
Welche Zubereitungsarten technisch möglich?
Was war Luxus, was Alltag, was Ausnahme?
Manches, was heute als „biblisch“ verkauft wird, ist reine Projektion.
Anderes ist überraschend gut belegt – durch Keramikfunde, Rußspuren, Pflanzenreste, Texte und Vergleichsküchen des Alten Orients.
Hier geht es nicht um Nostalgie.
Sondern um Reduktion.